Die Entwicklung der Astrologie





Die Ursprünge der Astrologie lassen sich bis zu den Zeiten der Sumerer im 3. Jahrtausend vor Christus zurückverfolgen. Erste schriftliche Überlieferungen der Auseinandersetzung mit den Sternenkonstellationen finden sich in der Bibliothek des Königs Assurbanipal, der etwa 700 Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung in Mesopotamien herrschte. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung Chaldäer, die für die Astrologen verwandt wurde.

Und wie so oft in der Geschichte der Menschen waren es die Priester, die ihre Beobachtungen aufzeichneten und so auch den Grundstein für die später aus der Sternenreligion entstehenden Zweige Astrologie und Astronomie legten.

Dem griechischen Einfluss auf die Sumerer ist es zu danken, dass das Horoskop in der heute üblichen Form entstand. Daher auch die vom griechischen „horoskopos“ abgeleitete Bezeichnung. Ansonsten waren die Ägypter die Vorreiter der heute üblichen Prognosen. Sie nutzten schon zu Zeiten, als die Astrologie noch in den Kinderschuhen steckte, deren Mystik für Tagesvoraussagen, die man damals noch Orakel nannte.

Die römischen Kaiser nach Tiberius maßen der Astrologie eine so große Bedeutung bei, dass sie sich eigene Astrologen als Wissende an den Hof holten und ohne deren Rat keine Entscheidung mehr trafen.

Nachdem die christliche Religion ins römischen Reich Einzug hielt und in Aurelius Augustinus einen starken Fürsprecher fand, wurde 533 die Astrologie im römischen Reich verboten. Das war für die Untertanen insbesondere unverständlich, als Aurelius selbst in seiner Jugendzeit aktiver Astrologe gewesen war. Das führte zu einem rasanten Aufstieg der Astrologie im osmanischen Reich, weil zahlreiche Astrologen von Rom aus dorthin flohen.





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